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Matt Ruffs Roman über die Dissoziative Identitätstörung

Andrew Gage leidet an einer multiplen Persönlichkeitsstörung (DIS – Dissoziative Identitätsstörung), hat es aber durch jahrelange Therapie geschafft, für sich und die Anderen, die Ich-Abspaltungen, ein imaginäres Haus in seinem Kopf zu bauen, um dem ständigen inneren Chaos eine Struktur zu geben. Als Penny in sein Leben tritt, werden nicht nur seine Fundamente erschüttert, denn Penny ist ebenfalls multipel – sie weiß es nur noch nicht.
Ruff versteht es mit liebevollem Witz, Verständnis und Einfühlungsvermögen ein Thema anzusprechen, was für alle Betroffenen unsagbar ist und Außenstehende nur unbeteiligt, wenn nicht sogar unverständlich daneben stehen lässt. Ich und die Anderen, ein Roman über schwerste Kindheitstraumata und die dadurch ausgelöste Dissoziative Identitätsstörung. Eine absolute Leseempfehlung, wenn schwere Kost nicht immer (ausschließlich) schmerzlich vermittelt werden und dennoch berühren soll.

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